Traumasensibles Yoga (TSY)

In meiner Praxis biete ich Yogatherapie als individuelle Ergänzung in mein methodisches Angebot zu Coaching und Psychotherapie an. Die Atem- und Körperübungen sind eingebunden in das Konzept des Traumasensiblen Yoga (TSY).

Yoga verstehe ich als Impuls, zur körperlichen, emotionalen, geistigen Selbstreflektion. Dies kann z. B. eine 15-minütige Übung unter Anleitung sein, die in einen Gesprächsverlauf zu Ihrem psychotherapeutischem Thema/Ziel integriert wird. Ein Yoga-Element als "Urlaub vom Alltag". Sie können selbst zu Ihrer Gesundheit beitragen. Ihre erlebte Selbstwirksamkeit verbessert auch das Selbstvertrauen.

Ein besonderes Konzept

Yoga ist ein auf den ganzen Menschen ausgerichtetes Konzept, das vielfältige Methoden und Übungen bereithält, um in schwierigen Situationen die innere Balance wieder zu gewinnen und Stabilisierung aufzubauen.

Das Heilsame liegt dabei weniger in einer spezifischen Bewegungseinheit, sondern in einer Haltung, mit der unsere drei Energieträger - Bewegung, Atem und Bewusstsein - koordiniert werden und sich im Sinne einer Rückkopplungsschleife salutogenetisch verstärken. Dabei wird der Blick immer wieder auf die gesunden Anteile und Ressourcen gelenkt.

Yoga in der Traumatherapie

Die Bedeutung von Yoga, Meditation und Achtsamkeit sind auch durch die vielen wissenschaftlichen Studien und Veröffentlichungen der vergangenen Jahre begründet.

Wir wissen heute, dass Erinnerungen nicht nur in Form von Geschichten und Bildern im Gehirn aufbewahrt werden, sondern dass es auch ein "Körper-Gedächtnis" gibt. Übungen mit und am Körper können dies freisetzen. So kann sich durch eine Lösung von körperlichen Verspannungen der bisher verdrängte seelische Schmerz zeigen.

Es gibt einen unmittelbar komplementären Zusammenhang zwischen Trauma und Yoga: Ein Trauma bewirkt meist ein Atem-Anhalten und flachen Atem - Yogaübungen können den Atem dosieren, vertiefen, erweitern, verlängern, fließen lassen.

Konkret in der Praxis

Die Wechselwirkungen von Bewegung, Atem und Bewusstsein werden erforscht und besprochen. Unter der besonderen Berücksichtigung der Auswirkungen von Trauma werden spezielle Atemtechniken, Körperbewegungen und deren Sequenzen vermittelt.

Kurze Übungssequenzen zur Erdung, Stabilisierung, Zentrierung und/oder Energetisierung lassen sich leicht in den Alltag integrieren. Dies schult die Präsenz und das Wahrnehmen. Es wird vermittelt, wie der Trauma-Verarbeitungsprozess im Wechsel zwischen Auftauchen und Wieder-sinken-lassen stattfindet.

Wirkweisen des Yoga halten für traumatisierte Menschen stabilisierende und heilsame Antworten bereit. Die Relevanz des Körpergedächtnisses wird im Zusammenhang mit Ihrer Symptomatik erklärt.

Es können Elemente aus der Ego-State-Theorie einfließen.

HINWEIS:
Bei entsprechender Symptomatik ist ein ärztlicher Befund für mich eine diagnostische Hilfe.

Auf einen Blick:

Die Übungen sind individuell angepasst an Ihren körperlichen Möglichkeiten und Ziele

Der Atem und Körperübungen erhalten gleiche Aufmerksamkeit

Den Körper spüren: ihn weniger denken, Entspannungsphasen verlängern und vertiefen, Anspannungen wahrnehmen und regulieren, Beschwerden verringern

Selbstbestimmung entwickeln und dadurch Veränderung zu ermöglichen - sich weniger als Opfer fühlen

Kommunikation mit dem Körper unter Begleitung durch den Therapeut - Differenzierung und Klärung unter verschiedenen gesundheitlichen Aspekten

In-Verbindung-Sein mit dem Körper, eigene Grenzen und Bedürfnisse wahrnehmen und erkennen, Selbstkontrolle und Entscheidungsfähigkeit zur Verbesserung des physischen / physischen Zustandes zu erlernen

 

Qualifikation

Informationen zu Ausbildung, Fachlichkeit und Mitgliedschaften finden Sie direkt hier!

 

Frank Baßfeld

Praxis in Ludwigsburg
Vorschnittstraße 15
71642 Ludwigsburg
Stadtteil Neckarweihingen

Telefon: 07141 / 9799061
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Praxis in Stuttgart
Rotebühlplatz 1
70178 Stuttgart

Die Terminvereinbarung läuft über die Praxis in Ludwigsburg.